Master
Um ein Masterstudium absolvieren zu können, ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium Voraussetzung. Denn der Master ist sozusagen der Fortsetzungsfilm deines Bachelors, bei dem du alle Hauptfiguren schon kennst und die Geschichte jetzt nach deinem Geschmack gestalten kannst. Hier suchst du dir den Schwerpunkt aus, der dich am meisten interessiert und verbringst damit noch einmal bis zu 4 Semester an der Hochschule. Auch hier steht am Ende eine Master-Thesis.
Viele Bachelorstudiengänge aus den sozialen Fachbereichen bieten ein anschließendes Masterstudium an. Hier musst du dich bei den Studienvoraussetzungen einmal informieren, ob dich dein Bachelorfach für deinen favorisierten Master qualifiziert. Zudem bieten verschiedene Hochschulen Masterstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten an, auch hier hilft oftmals ein kleiner Blick ins Modulhandbuch, welches du ganz oft schon auf den Webseiten der Unis findest, um zu schauen, was dich die nächsten zwei Jahre erwartet.
Entwicklungspsychologie
Jeder Mensch ist in einer steten Entwicklung, von klein auf bis ins hohe Alter. Was für Prozesse laufen dabei aber innerlich bei uns allen genau ab? Genau damit befasst sich die Entwicklungspsychologie.
Inhalte
Unser heutiges Verhalten, unsere Denkweise und unsere Einstellungen hatten wir nicht immer, sie sind nach und nach entstanden, haben sich vielleicht verfestigt aber können sich bald oder in ein paar Jahren auch wieder verändern. Das hängt von einer Vielzahl von Faktoren ab, die von den Themengebieten des Studiums der Entwicklungspsychologie abgedeckt werden. So zum Beispiel Kulturelle Faktoren, kognitive und sozial-kognitive Entwicklung, Experimentalforschung und Sozialpsychologie. Daneben ist auch die Analyse und Datenerhebung elementarer Studieninhalt des zumeist im Master angebotenen Studiengangs.
Karriere
Ob Jung oder Alt - als Entwicklungspsychologe/in kannst du dich mit Menschen in beiden Lebensphasen beschäftigen. So kannst du dich auch bei Trägern von Alten- und Pflegeheimen auf Demenzkranke beruflich spezialisieren aber auch in der Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie in der Lernförderung und pädagogischer Betreuung tätig sein.