Master
Um ein Masterstudium absolvieren zu können, ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium Voraussetzung. Denn der Master ist sozusagen der Fortsetzungsfilm deines Bachelors, bei dem du alle Hauptfiguren schon kennst und die Geschichte jetzt nach deinem Geschmack gestalten kannst. Hier suchst du dir den Schwerpunkt aus, der dich am meisten interessiert und verbringst damit noch einmal bis zu 4 Semester an der Hochschule. Auch hier steht am Ende eine Master-Thesis.
Viele Bachelorstudiengänge aus den sozialen Fachbereichen bieten ein anschließendes Masterstudium an. Hier musst du dich bei den Studienvoraussetzungen einmal informieren, ob dich dein Bachelorfach für deinen favorisierten Master qualifiziert. Zudem bieten verschiedene Hochschulen Masterstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten an, auch hier hilft oftmals ein kleiner Blick ins Modulhandbuch, welches du ganz oft schon auf den Webseiten der Unis findest, um zu schauen, was dich die nächsten zwei Jahre erwartet.
Gender Studies
Gendern - jeder kommt heutzutage damit in Berührung. Du interessierst dich dafür, hast dessen herausragende Bedeutung in der heutigen Gesellschaft erkannt und möchtest die Hintergründe besser verstehen oder in diesem Bereich forschen? Dann könnte das Studium Gender Studies etwas für dich sein. Unterschieden wird in der Wissenschaft hierbei zwischen dem biologisch gegebenen Geschlecht und dem vom sozialen Umfeld konstruierten.
Inhalte
Neben der naheliegenden Thematik des Genderns an sich, also der Bedeutung der Geschlechter, geht es im Studium Gender Studies auch um die Entwicklung der Geschlechterrollen in der Gesellschaft. Es handelt sich um ein interdisziplinäres Studium, das eng mit den Feldern Soziologie und Politik verknüpft ist, weshalb auch davon Inhalte vorhanden sind. Außerdem wird untersucht, wie verschiedene soziale Kategorien wie Hautfarbe, das Alter und natürlich das Geschlecht zueinander stehen.
Karriere
Politische Korrektheit ist überall gefragt und daher sind die Jobmöglichkeiten sehr vielfältig. Man kann in der Wirtschaft, in Vereinen oder auch der Politik tätig werden und das zum Beispiel als Berater/in oder Gleichstellungsbeauftragte/r. Daneben ist auch der Forschungszweig immer ausgeprägter und bietet an Universitäten oder Instituten einen spannenden Berufsweg.