Master
Um ein Masterstudium absolvieren zu können, ist ein erfolgreich abgeschlossenes Bachelorstudium Voraussetzung. Denn der Master ist sozusagen der Fortsetzungsfilm deines Bachelors, bei dem du alle Hauptfiguren schon kennst und die Geschichte jetzt nach deinem Geschmack gestalten kannst. Hier suchst du dir den Schwerpunkt aus, der dich am meisten interessiert und verbringst damit noch einmal bis zu 4 Semester an der Hochschule. Auch hier steht am Ende eine Master-Thesis.
Viele Bachelorstudiengänge aus den sozialen Fachbereichen bieten ein anschließendes Masterstudium an. Hier musst du dich bei den Studienvoraussetzungen einmal informieren, ob dich dein Bachelorfach für deinen favorisierten Master qualifiziert. Zudem bieten verschiedene Hochschulen Masterstudiengänge mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Inhalten an, auch hier hilft oftmals ein kleiner Blick ins Modulhandbuch, welches du ganz oft schon auf den Webseiten der Unis findest, um zu schauen, was dich die nächsten zwei Jahre erwartet.
Klinische Psychologie und Psychotherapie
Die Klinische Psychologie und die Psychotherapie sind beides Teilbereiche der angewandten Psychologie, die sich in praktischen und theoretischen Ansätzen mit der Behandlung und Therapie diverser psychischer Störungen beschäftigen. Während die klinische Psychologie als eigenständiges Fach ausschließlich als Master angeboten wird, kann die Psychotherapie auch als eigenes Fach im Bachelor absolviert werden.
Was sollte ich mitbringen?
Wenn du dich für ein Studium Klinische Psychologie und Psychotherapie entscheidest, solltest du natürlich in erster Linie Interesse an der Psyche des Menschen haben. Während du dich in der Klinischen Psychologie hauptsächlich im Bereich der Forschung rund um psychische Störungen aufhälst, beschäftigt sich die Psychotherapie gezielter mit der therapeutischen Behandlung von Patientinnen und Patienten.
Karriere
ExpertInnen der Klinischen Psychologie und der Psychotherapie sind in unterschiedlichen Bereichen gefragt: Du kannst in der Forschung und Lehre arbeiten oder dich auf die Diagnostik spezialisieren, auch die Gerontopsychologie ist ein mögliches Tätigkeitsfeld. Darüber hinaus sind psychotherapeutische Kliniken oder Praxen, Gesundheitsämter oder sogar Umwelt- oder Medienunternehmen eine berufliche Anlaufstelle.